Tipps und Anregungen – Sonnenbrand vorbeugen und richtig behandeln

Setzen wir unsere Haut zu lange der Sonne aus, wird sie rot und schmerzt – sie „brennt“. Ursache eines solchen Sonnenbrands ist die intensive UV-Strahlung der Sonne, die zu einer Schädigung der Hautzellen führt. Blut fließt in die betroffenen Areale - es kommt zur typischen Rotfärbung der Haut. Was viele nicht wissen: Ein Sonnenbrand ist eine akute Hautentzündung (medizinisch: Dermatitis solaris), verursacht durch Verbrennungen 1., 2. oder 3. Grades. Kennzeichnend für die schwächste Form sind Symptome wie Rötung, Juckreiz und Brennen. Typisch für eine Verbrennung 2. Grades ist die zusätzliche Blasenbildung. Die obersten Hautschichten sind teilweise zerstört und entzündliche Stoffe werden freigesetzt. Bei Verbrennungen 3. Grades sind auch tiefere Hautschichten meist vollständig zerstört.

Tipps bei Sonnenbrand: Vater mit Kind am Meer

Wie Sie solche Verbrennungen vermeiden können, lesen Sie hier.

  • Wie lange ein Mensch in der Sonne bleiben kann, ohne sich einen Sonnenbrand zuzuziehen, hängt von der natürlichen Eigenschutzzeit seiner Haut ab. Je nach Hauttyp liegt diese bei Mitteleuropäern zwischen 10 und etwa 30 Minuten pro Tag. Durch Sonnencremes kann die Dauer jedoch wesentlich verlängert werden. Je heller die Haut, umso höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Seien Sie lieber übervorsichtig und entscheiden Sie sich für den höchstmöglichen Schutz, speziell bei Kindern.
  • Die Sonneneinstrahlung ist in den Mittagsstunden zwischen 10 und 14 Uhr am höchsten. Diese Zeit sollten Sie im Schatten verbringen oder zusätzlich schützende Kleidung tragen, z. B. langärmelige Hemden oder T-Shirts, Hüte und Sonnenbrillen. Denn denken Sie daran: Das hauteigene Gedächtnis vergisst nichts. Durch Sonnenbrände kann nicht nur Hautkrebs entstehen, sie fördern auch den Alterungsprozess der Haut.
  • Tragen Sie den Sonnenschutz auf, bevor Sie aus dem Haus gehen. Die meisten Cremes brauchen etwa 30 Minuten, bis sie ihren vollen Schutz entfalten. Tragen Sie den Sonnenschutz erneut auf, nachdem Sie im Wasser waren und sich mit einem Handtuch abgetrocknet haben. Und denken Sie auch an verborgene Körperstellen wie Kniekehlen, Ohren, Haaransatz und Füße.
  • Die Einnahme von Medikamenten kann die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Deshalb sollten Sie immer auf Wechselwirkungen mit Sonnenlicht achten - auch bei pflanzlichen Mitteln!
  • Vergessen Sie nicht, dass man sich auch bei wolkigem Himmel oder in Schneegebieten einen Sonnenbrand holen kann. Denken Sie z. B. an Ihren Skiurlaub!

Was tun, wenn es doch zum Sonnenbrand kommt?

Wichtig bei einem Sonnenbrand ist, die betroffene Haut nicht weiterhin der Sonne auszusetzen. Ein schattiges Plätzchen und bedeckende Kleidung sowie hoher Sonnenschutz verhindern eine weitere Schädigung der Haut. Außerdem sollten Sie viel trinken, um die Wasserdepots Ihrer Haut wieder aufzufüllen. Zur Linderung der akuten Symptome empfiehlt es sich, die Haut zu kühlen. Bei leichtem Sonnenbrand sind kühlende Gels (wie Fenistil® Gel) oder Sprays (wie Fenistil® Hydrocort Spray) ideal, um effektiv die typischen Beschwerden wie Rötung, Juckreiz und Brennen zu mildern.