Tipps und Anregungen – Insektenstiche vermeiden und richtig behandeln

Ein warmer Sommerabend am See, doch plötzlich stört ein leichtes Summen die Idylle. Hier erfahren Sie, wie Sie Insektenstiche vermeiden können und was Sie tun müssen, falls Sie doch von einem Insekt gestochen werden.

Tipps bei Insektenstichen: Familie beim Picknick

Tipps für den Umgang mit Insekten

  • Sie verhindern Insektenstiche am besten durch lange Kleidung und Insektenschutzmittel, insbesondere in den Abendstunden.

  • Versehen Sie Fenster und Türen mit Fliegengittern.

  • Blumenmuster, leuchtende Farben, glitzernder Schmuck und starkes Parfum sind besonders anziehend für Insekten. Hüten Sie sich, hier die „falschen Signale” zu senden.

  • Vermeiden Sie hektische Bewegungen – das macht insbesondere Bienen und Wespen aggressiv. Das Töten von Insekten kann Artgenossen anziehen, da ein besonderer Geruch ausgesandt wird.

  • Süße Nahrungsmittel und Getränke ziehen Insekten an. Decken Sie beim Picknick Ihr Essen zu. Wenn Sie aus undurchsichtigen Behältern trinken, sollten Sie einen Strohhalm benutzen; falls sich Insekten in Ihrem Getränk befinden, können Sie sie nicht versehentlich verschlucken.

  • Wenn Sie an einer Ihnen bekannten Allergie gegen Insektengift leiden, sollten Sie immer ein Notfall-Set bei sich haben.

Mückenstiche

Jeder kennt es. Ein kurzer Pieks und wenig später juckt die Haut - ein Mückenstich. Unangenehm, aber meist harmlos. Dabei wird der eigentliche Stich häufig gar nicht wahrgenommen, sondern erst die nachfolgende Hautreaktion. Warum? Durch den Stich gelangen körperfremde Substanzen des Mückenspeichels in die Haut, die das Immunsystem zu bekämpfen versucht. Hierzu schüttet der Körper sogenanntes Histamin aus, welches Schwellungen, Juckreiz und Rötungen rund um die Einstichstelle verursacht. Grundsätzlich besteht bei einem Mückenstich auch die Gefahr einer Entzündung. Um den Juckreiz zu lindern, sind schnell juckreizstillende Arzneimittel wie Fenistil® Gel hilfreich. Der in Fenistil® Gel enthaltende Wirkstoff Dimetindenmaleat bekämpft den Juckreiz, indem er Histamin von seinen Bindungsstellen (Rezeptoren) im Körper verdrängt und so dessen Wirkung aufhebt.

Wespen-, Bienen- und Hornissenstiche

Mücken saugen das Blut von Warm- und Kaltblütern, da sie die Proteine im Blut zur Produktion ihrer Eier benötigen. Wespen, Bienen und Hornissen hingegen saugen kein Blut, sondern stechen nur, um sich selbst zu verteidigen. Wenn es zu einem Wespen-, Bienen- oder Hornissenstich kommt, schwillt die Haut an und es entstehen starke Schmerzen, die einige Tage anhalten können. Hydrocortisonhaltige Cremes oder Sprays wie Fenistil® Hydrocort 0,5% können helfen die Symptome effektiv zu lindern.

An sich ist das Gift von Wespen, Bienen und Hornissen erst lebensbedrohlich, wenn man von mehreren hundert Insekten gleichzeitig gestochen wird – es sei denn, Sie gehören zu den Menschen, die auf das Gift allergisch reagieren. In diesem Fall können neben Juckreiz und Brennen außerdem Übelkeit, Kopfschmerzen, großflächige Hautreaktionen und Atemnot bis hin zu einem allergischen Schock auftreten. Verständigen Sie in diesem Fall umgehend einen Arzt!