Tipps und Anregungen – die richtige Behandlung von entzündlichen Hautreaktionen

Eine Hautentzündung hat jeden schon einmal gepeinigt. Die roten, schmerzenden Stellen auf der Haut wurden jedoch von der Natur bewusst eingerichtet. Mit Hilfe der Entzündung reagiert der Körper auf schädliche Einflüsse und legt so das Fundament für die Reparatur von defektem Gewebe. In der Regel läuft eine Entzündung in einem bestimmten Teil des Körpers ab, ist zeitlich begrenzt und heilt nach einigen Tagen, bzw. wenigen Wochen vollständig aus (akute Hautentzündung). Wenn das Abwehrpotential des Körpers jedoch nicht mehr ausreicht oder die Reize dauerhaft anhalten, kann eine Entzündung sogar chronisch werden, wie zum Beispiel bei einer Neurodermitis.

Klassische Beispiele für Auslöser einer akuten Hautentzündung sind Stoffe wie Nickel in Jeansknöpfen oder Modeschmuck, Chemikalien und Duftstoffe in Putzmitteln und Kosmetika. Auch UV-Strahlung, dann bekannt als Mallorca-Akne, Hitze oder Kälte können unsere Haut reizen. Neben diesen äußeren Einflussfaktoren können auch innere Faktoren, wie Hormonumstellungen oder Stress, eine Rolle spielen - indem sie beispielsweise bei Neurodermitis oder anderen chronischen Hauterkrankungen einen akuten Schub auslösen.

Tipps bei Hautentzündungen: Mutter mit Kind

Beruhigung für Ihre irritierte und entzündete Haut

  • Vermeiden Sie Kleidung aus Wolle und synthetischen Materialien, unter denen sich die Körperwärme staut und gereizte Haut zusätzlich belastet wird. Tragen Sie stattdessen Leinen- oder Baumwollkleidung.

  • Bedenken Sie, dass einige Weichspüler empfindliche Haut reizen können. Verzichten Sie auf diese Zusätze.

  • Alkohol und Nikotin können gereizte Haut zusätzlich belasten. Am besten verzichten Sie vollständig darauf, vor allem bei akuten Zuständen.

  • Verkürzen Sie so weit wie möglich den Kontakt mit Wasser. Ein heißes Bad mag verlockend sein, aber Sie sollten sich aufs Duschen beschränken – je kürzer und kühler, desto besser.

  • Tupfen Sie nach dem Duschen Ihre Haut vorsichtig trocken. Auch wenn das Abreiben mit einem Handtuch kurzfristig den Juckreiz lindert, kann es weiteres Jucken auslösen.

  • Trockene Haut ist empfindlicher als ölige Haut. Also gilt die Devise: cremen, cremen, cremen, und zwar täglich. Benutzen Sie Öl oder eine parfümfreie Lotion auf Wasserbasis.
  • Gewöhnen Sie es sich an, bei der Hausarbeit Gummihandschuhe zu tragen. Dies schützt Ihre Haut vor Reinigungs- und Lösungsmitteln.
  • Zuviel Schweiß und Hitze können den Hautzustand verschlechtern. Während einer akuten Phase, z. B. bei Neurodermitis, sollten Sie große Anstrengungen vermeiden, um die Schweißproduktion so gering wie möglich zu halten.
  • Zusätzlich zu obigen Tipps können rezeptfreie Cremes mit dem Wirkstoff Hydrocortison, wie zum Beispiel Fenistil® Hydrocort Creme die Symptome entzündlicher, allergischer Hauterkrankungen lindern. Der Wirkstoff Hydrocortison zeichnet sich durch seine effektive 2-fache Wirkung aus: Während er die Produktion entzündungshemmender Botenstoffe im Körper fördert, hemmt er gleichzeitig die Produktion der entzündungsfördernden. In Folge werden Entzündungsbeschwerden wie Rötung, Erwärmung, Schwellung und Schmerz gelindert.