Tipps und Anregungen – So lindern Sie allergische Reaktionen und Juckreiz
Bei einer allergischen Reaktion stuft das Immunsystem eigentlich harmlose Substanzen (Allergene) als gefährlich ein. Der Körper kämpft dann bei jedem Kontakt gegen diese Stoffe an und zeigt dabei die unterschiedlichsten Symptome. Die Symptome reichen von allergischem Schnupfen über starken Juckreiz und Hautentzündungen bis hin zu Atemnot und Erbrechen. Sie können saisonal (z.B. in der Zeit des Pollenflugs) oder ganzjährig (z.B. Allergie gegen Hausstaubmilben) auftreten und auch die Ausprägung kann zwischen akuten Schüben und einem chronischen Verlauf variieren. Es kann sogar passieren, dass sich im Laufe eines Lebens verschiedene Allergieformen abwechseln.

Im Umgang mit einer Allergie sollten Sie Folgendes beachten:
- Versuchen Sie, die Ursache Ihrer Allergie herauszufinden und meiden Sie zukünftig diese Faktoren. Achten Sie darauf, wann die Symptome auftreten, z. B. nachdem Sie bestimmte Dinge gegessen haben. Sollte sich kein Auslöser finden, konsultieren Sie einen Arzt (Allergologen).
- Trinken Sie viel Wasser und versorgen Sie Ihre Haut auch von innen mit Feuchtigkeit. Dies spült Giftstoffe aus und hilft, Allergien vorzubeugen.
- Sorgen Sie für einen ruhigen Schlaf, indem Sie vor dem Zubett-Gehen duschen, um Pollen und andere Allergene von der Haut und aus den Haaren zu spülen.
Wenn der Juckreiz unerträglich wird
Jucken - Kratzen - Jucken: Dieser Teufelskreis macht vielen Menschen Tag und Nacht das Leben schwer. Allergiker, Menschen mit chronischen Hauterkrankungen (beispielsweise Neurodermitis) aber auch Windpocken-Erkrankte leiden besonders unter dem quälenden und großflächigen Juckreiz, der mit diesen Erkrankungen einhergeht. Oft genug wird der Juckreiz übermächtig und die Betroffenen geben dem Bedürfnis nach, sich durch Kratzen Linderung zu verschaffen. Ein fataler Fehler, denn dadurch wird die bereits angegriffene Haut zusätzlich gereizt - und der Juckreiz verschlimmert sich. Verantwortlich für den Juckreiz bei Allergien, chronischen Hautentzündungen und Windpocken ist der Botenstoff Histamin. Dieser wird verstärkt ausgeschüttet, wenn der Körper entzündlich reagiert. Gerade bei großflächig betroffenen Hautpartien helfen Medikamente zum Einnehmen, wie z.B. die Fenistil® Tropfen.
Neben der medikamentösen Therapie können die folgenden Tipps helfen, den Juckreiz zu bekämpfen:
- Feuchte Umschläge können im akuten Fall helfen, den Juckreiz zu lindern.
- Kratzen vermeiden! Durch Kratzen wird die Hautbarriere angegriffen und Keime von außen können leichter eindringen.
- Das Tragen von Handschuhen in der Nacht hilft, der Versuchung zu kratzen zu widerstehen.
- Zusatz-Tipp: Pflegen Sie trockene Haut täglich mit rückfettenden Cremes und Lotionen, um die Hautbarriere zu stärken. So kann den akuten Schüben bei chronischen Hautentzündungen und damit auch dem Juckreiz vorgebeugt werden.


